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Engagierte und talentierte Trainer, die Spaß an der Arbeit mit Kindern haben, sind bei uns herzlich willkommen. Gesucht werden Trainer für´s Groß- und Kleinfeld. Bei Interesse bei Korbinian Brückmann Mobil 0160/8117884 melden.


Einleitung

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Was braucht man für ein Fußballspiel?

Einen Ball? Ja.

Zwei Mannschaften? Wäre nicht schlecht.

Und?


 

Spielbeginn


 

Einen Schiedsrichter!

 

 

Ohne jemanden, der weder für die eine, noch für die andere Seite ist. Ohne jemanden, der nüchtern und objektiv entscheiden kann, wenn man sich nicht einig ist. Ohne so jemanden kann man auch nicht Fußball spielen.

 

Warum sollte man so jemand sein? Warum sollte man sich aktiv zwischen zwei "Fronten" stellen, wobei man - wenn man es genau betrachtet - niemals gewinnen kann? Warum braucht man jemanden, der in kritischen Situationen die Richtung vorgibt, das Maß bestimmt, den Überblick bewahrt?

 

Wenn man sich dafür entscheidet, dieser "Entscheider", "Überblicker" oder "Linienvorgeber" zu sein, hat man einen unschätzbaren Wert für den Fußball erreicht.

 

Ohne Zweifel wird einem viel abverlangt als Schiedsrichter:

- Einschränkung der kostbaren Freizeit,

- psychische Belastung und

- körperliche Belastung.

 

Der Schiedsrichter weiß, dass er alleine auf dem Platz ist. Der Trainer, vor dem Spiel noch vermeintlich bester Freund, wird während des Spiel plötzlich zum überschäumenden Vulkan. Vielleicht aufgrund einer Fehlentscheidung. Vielleicht war die Entscheidung auch richtig, er will sie aber nicht verstehen. Vielleicht ist er auch nur sauer auf die Leistung seiner Mannschaft, sucht jetzt aber einen Blitzableiter.

 

Alles auf den ersten Blick irgendwie negative Dinge. Oder? Betrachtet man das alles mal aus einer anderen Perspektive, dreht sich das Ganze doch etwas.

 

Einschränkung der kostbaren Freizeit? Ja, das ein oder andere Bundesligaspiel muss tatsächlich dran glauben. Aber was man dem Fußball damit durch Eigenleistung zurückgeben kann, ist eventuell mehr wert, als einfach nur zuzugucken und pauschal zu kritisieren. Drei Zeitlupen später kann vermeintlich jeder entscheiden.

 

Psychische Belastung? Ja, sowohl von Außen als auch von Innen.

Von außen prasselt alles gleichzeitig auf einen ein. Spieler, Betreuer, Fans … auch das Wetter kann mal seinen Teil dazu beitragen. Hier und jetzt den kühlen Kopf bewahren und mit Persönlichkeit auf dem Platz die Richtung vorgeben: Das sind Merkmale, die schreibt man sich doch gerne zu.

Innerer Druck heißt, immer den Drang zu haben, seine beste Leistung abzurufen. Über eigene Fehler ärgern, um daraus dann die richtigen Konsequenzen zu ziehen. Folgendes Zitat stammt aus einer Reportage:

"Der Kreisligaspieler bekommt eben auch den Kreisligaschiedsrichter. Da kann man keine fehlerfreie Leistung erwarten."

Niemand kann immer perfekt "performen". Aber der eigene Ansporn, immer an sein Limit zu gehen, das möchte doch jeder gerne über sich sagen können. Diesen Ansporn haben übrigens auch die Schiedsrichter in der Kreisliga und darunter....

 

Körperliche Belastung? Ja. Wenn ich will, dass meine Entscheidungen akzeptiert werden, dann muss ich nahe am Geschehen dran sein, den Schwung der Aktion spüren. Das geht nur über konsequente Laufarbeit von der ersten bis zur letzten Minute. Spieler - egal ob Erwachsene oder Jugend, Herren oder Frauen - haben oft ein Gespür dafür, was "zu weit weg sein" heißt. Wenn ich Akzeptanz für meine Linie erreichen möchte, führt an körperlicher Fitness kein Weg vorbei.

 

Am Ende die Anerkennung von Spielern, Betreuern und Fans: Nichts klingt besser in den Ohren, als "ohne Probleme" das Spiel geleitet, einfach seinen Job "souverän" erledigt zu haben.

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Anmeldung

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Es werden wieder talentierte Juniorinnen für die Saison 16/17 gesucht. Termine für Probetraining bitte über das Fußballbüro oder mit dem jeweiligen Trainer abstimmen.